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Ergebnis 601 bis 607
  1. #601
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Schwarz und weiß sind als Oberteile nicht zwingend für einen Sommer raus. Du hast mMn durchaus Kontrast und gehörst nicht zu den super kontrastarmen Sommern, die dann tatsächlich in Pastellfarben glänzen (meine beste Freundin ist zB. so ein Sommer. Die andere beste Freundin hingegen ist der klassische Jeansblau, hellgrau, gedämpftes Weiß Sommertyp).

    Da du ja von Make-up schreibst, nehme ich an, dass du dich regelmäßig schminkst und genau dadurch bekommt man oft die Lebendigkeit ins Gesicht, die den halbwegs kontrastreichen Sommern ungeschminkt fehlt, um auch ungeschminkt so richtig gut im diesen Farben auszusehen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein strahlend weißer Bademantel in der Sauna an dir genau deshalb einen Ticken zu hart aussieht. Aber ein strahlend weißes Kleid im Sommer durchaus was an dir hat, wenn du dich schön mit Makeup und Co. zurecht gemacht hast.

    Bei Gold (steht aber auch nochmal auf Seite 1) muss man auch sehen, welches Gold man mag. Wahrscheinlich behängst du dich dennoch nicht mit diesem fetten" Gelbgold, weil dir das prollig und dominant an dir vorkommt. Kann das sein?

  2. #602
    Inventar Avatar von Jaelle
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Zitat Zitat von jasminbluete Beitrag anzeigen
    Am besten nochmal die erste Seite lesen. Ich weiß, es ist viel und man versteht auch nicht gleich alles auf Anhieb. Aber das ist normal. Haar- und Hautfarbe setzen sich bei allen Menschen aus verschiedenen Farbpigmenten zusammen. Die roten Pigmente in den Haaren sind die hartnäckigsten. Deswegen bekommen Leute auch orange Haare, bei schiefgegangenen Bleichversuchen. Alle Pigmente sind weg, bloß die hartnäckigen roten sind immernoch da.

    Will sagen: einen leichten Rotstich haben deshalb auch fast alle Menschen, je nach Lichteinfall. Ich wette, dass deiner nur in der Sonne zu sehen ist, nicht aber bei ganz normaler Zimmerbeleuchtung, wie es aber zB. bei vielen warmen Farbtypen der Fall ist. Nehmen wir mal den Klischeeherbst: eine Irin mit orange-roten Haaren. Da sieht man den Rotanteil wirklich immer.

    Deshalb ist es ja eben auch nicht so einfach, den Farbtyp zu bestimmen. Wenn man total easy anhand der Haut- oder Haarfarbe erkennen könnte, wäre es ja auf den ersten Blick für alle super einfach zu erkennen. Dann könnten wir uns alle auf die Straße stellen und alle Leute um uns rum innerhalb von Sekunden bestimmen: Aha! Rotstich im Haar. Jo, warmer Farbtyp. Aha, Sommersprossen, ganz klar Herbst. Usw. Gerade so funktioniert die Bestimmung aber gerade nicht, auch wenn die Google-Suche gern "Tests" ausspuckt, die was anderes behaupten (und daher auch völlig unzuverlässig und meist falsch sind und dann dazu führen, dass die Leute hier landen, eben weil sie merken, dass das, was dabei rauskommt, null zu ihnen passt)
    So ist das. Selbst im Supermarkt, unter der kalten Neonröhre an der Kühltheke haben meine Haare immer noch genug Kupfer, dass andere Leute behaupten, ich sei rothaarig. So diesig und neblig kann es einfach nicht werden, dass selbst jetzt, da das rot immer mehr verblasst (immerhin bin ich fast Mitte fünfzig), nicht immer noch der Rotschopf erkennbar ist. Ich kann den Herbst einfach nicht verleugnen - und jedes Mal wenn ich meine - ja helle, aber goldtonige - Haut am Arm gegen die eines Sommers halte, sieht man den Unterschied ebenfalls deutlich.

    Ich kann auch nicht glauben, dass Kupfer als Haarfarbe für einen Sommer ideal sein soll
    You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common. They don't alter their views to fit the facts. They alter the facts to fit their views. Chris Boucher

  3. #603
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Zitat Zitat von vivian64 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mal professionell bestimmen lassen und es passt einfach. Das ist allerdings 30 Jahre her. Ich selber habe nicht viel Ahnung davon. Dass mit dem blauen Ring um die Iris wusste ich z.b. nicht.
    Mein erster Eindruck von deinen Fotos war allerdings sofort warmer Typ. Ich hätte Herbst vermutet. Auch bei den Farbtüchern. Flieder und blau gepunktet geht mMn gar nicht. Aber was weiß ich schon.
    Die einzig echte warme Farbe ist das korallige orange-rot. Ich vermute mal, du findest die Erdtöne an ihr ganz passend? Die sind aber größtenteils gar nicht warm, Katzi hat es auch schon angerissen. Olive ≠ Armeegrün. Was die meisten für warme Naturtöne halten, sind in Wirklichkeit gedämpfte, kühle Camouflage/Bundeswehr/Tarnfarben Farben.

    Ich zitiere hier mal Punkt 18 von Seite 1.


    18. "Oliv, Khaki, Beige und Braun" tragen zu können, heisst nicht automatisch, dass man warm / Herbst ist.

    Oftmals halten sich Sommer für Herbste, weil sie "Erdtöne" wie "Oliv, Khaki, Beige und Braun" tragen können und mögen. Dies beruht auf Fehlern und Missverständnissen. "Oliv" und "Khaki" sind zwei der am häufigsten falsch verwendeten Farbnamen. "Oliv" bzw. "Olivgrün" sind warme, also gelbe Grüns (genauer gesagt sind es eigentlich gedämpfte Gelbs, aber das auszuführen würde an dieser Stelle zu weit führen):

    http://www.polyvore.com/cgi/thing?id=348629
    http://www.polyvore.com/cgi/thing?id=136631
    http://www.fotos-toskana.de/oliven.jpg

    Was in den Geschäften und Katalogen als "Oliv" verkauft wird, sind allerdings fast immer kühle Graugrüntöne ohne sichtbaren Gelbstich:

    http://www.polyvore.com/cgi/thing?id=670725
    http://www.polyvore.com/shoppen_bei_...hing?id=670582
    http://www.polyvore.com/weitere_bild...hing?id=671549
    http://www.polyvore.com/weitere_bild...hing?id=672723

    Die Farben können natürlich grüner oder grauer, heller oder dunkler ausfallen, manche dieser Tarn- und Schlammfarben gehen auch ins Bräunliche oder Beige, sie dürfen nur nicht gelblich, orange, warmbräunlich oder sonstwie warm wirken, um von einem Sommertyp getragen werden zu können. Namentlich gehören sie in den Bereich Jadegrün, Seegrün, Schilfgrün etc.

    Ähnlich ist es um "Khaki" bestellt, das oftmals sogar synonym mit "Oliv" verwendet wird. "Khaki" sind warme, gelbgrüne Beige-Töne, die zur Herbstpalette gehören:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...ted_Police.jpg (die Uniformen der Reiter)
    http://www.surplusandoutdoors.com/im...KHAKI-EPPS.jpg

    Im Laden oder Katalog bekommt man unter dem Namen jedoch auch meist kalte Töne aus dem "Camouflage"-Bereich ohne sichtbaren Gelbstich.

    Beige- und Brauntöne gehören ganz regulär zur Palette der Sommer, sofern es sich um kalte Brauntöne wie Rosabraun, Violettbraun, Kakaobraun, Zartbitterbraun, Graubeige, Rosabeige etc. handelt, auch die meisten Taupetöne sind kalt. Eselsbrücke: Passt kaltes Rosa zu einem Braunton, ist er kalt (genug), beisst es sich, ist er (zu) warm. Der Rosa-Test funktioniert übrigens auch bei "Khaki" und "Oliv" sowie bei vielen anderen Farben. Auch Flieder eigent sich sehr gut als Testfarbe.

    Wer also denkt, er sei ein Herbst, nur weil er "erdige" Farben mag und tragen kann, möge bedenken, dass zur Herbstpalette Farben wie Senfgelb, Lachs, Ocker, Rost oder Orange gehören. Wem sich dabei die Zehnägel hochkrempeln, sollte besser den Sommer gegenchecken.

  4. #604
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Zitat Zitat von XYZ11 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    f). Falls Du Erfahrung mit unterschiedlichen Haarfarben hast: Was stand Dir gut, was überhaupt nicht? Warum stand es Dir nicht (biss sich mit dem Teint, machte rosa, machte gelb, machte blass, wirkte hart, wirkte ausgewaschen usw.)? Irgendwie stand mir keine Haarfarbe so richtig, außer Kupfer. Das ging in meinen Teint über. Dunkelbraun und Schwarz waren zu hart, oft zu rotstichig und Dunkelblond zu nichtssagend. Aubergine ließ mich krank aussehen.
    Krank, oder einfach nur hellhäutiger, blasser? Siehe Seite 1, da wird's auch gut erklärt. Aber viele kalte Farbtypen finden kalte Farben erstmal komisch an sich, gerade bei Haarfarben, weil wir halt von Werbung und Friseuren zugeballert werden, dass ach so schöne warme und freundliche Gold-/Rotreflexe im Haar, den Teint so schön warm machen. Wenn man das erst mal ein paar Jahrzehnte so verinnerlichen hat, kommt man sich in der Tat oft erstmal ungewohnt blass mit kühlen Haarfarben vor, dabei entspricht das eigtl. viel eher der eigenen Natur.

    Ich hab bei Kleidung und Make-up jetzt gar nichts von Beerentönen bei dir gelesen. Hast du dich mal an denen probiert? Ich könnte mir vorstellen, dass die hervorragend an dir aussehen. Himbeere, Brombeere, Pflaume, Aubergine, Kirsche, etc.

  5. #605
    BJ-Einsteiger Avatar von XYZ11
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Tatsächlich habe ich kein einziges Teil in Beerenfarbe, geschweige denn Aubergine. Und die Haarfarbe war wirklich schlimm, ich wurde mehrfach angesprochen, ob es mir gut geht.
    Vielleicht versuche ich mich aber bald man an Beerenfarben, danke!

    Auch mit dem Goldschmuck hast du recht, wenn dann trage ich 333er Gold und auf keinen Fall das richtig gelbe Gold.

  6. #606
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Und vllt. nochmal die Anmerkung: den eigenen Farbtyp zu kennen ist keine Einschränkung à la: so, hier hast du "deine" zehn Farben. Die trägst du jetzt gefälligst nur noch und alle anderen Farben sind Tabu. Sondern eigtl. eine Erweiterung im Sinne von: wenn man versteht wie Farben für einen funktionieren, kann man theoretisch weiterhin alle tragen, man muss nur wissen, wie.

    Kontrastreiche Sommer und Winter sind zB. nicht so extrem weit voneinander weg, dass sie nicht getrost beim anderen Farbtyp "klauen" könnten, so lange sie nur wissen, wie sie es anstellen müssen. Ein schwarzes Oberteil macht dich jetzt nicht gleich zum absoluten Farbfehltritt. Ein bisschen mehr Farbe ins Gesicht und dann passt das schon. Pechschwarze Haare + schwarzes, langes Oberteil + schwarze lange Hose hingegen sähen an dir aber vermutlich nicht nach der geheimnisvollen, mysteriösen Fremden, sondern eher nach verheulter, trauernder Witwe aus. Angekommen du würdest das aber nun immer immer so tragen wollen, dann hülfe dir das Wissen um deinen Farbtyp, wie du das so viel schwarz für dich passender machen könntest. Nämlich, indem du beim Schminken kräftig in den Farbtopf greifen würdest. Und nicht etwa auf die Idee kämst, dazu jetzt auch noch nudefarbenen Lippenstift zu tragen.

  7. #607
    BJ-Einsteiger Avatar von XYZ11
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Das war jetzt eine super Zusammenfassung
    Vielen Dank für deine Mühe, damit habe ich beim Einstellen der Fotos gar nicht gerechnet!

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