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  1. #121
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III


  2. #122
    Fortgeschritten Avatar von PeanutButterfly
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    @Eneleh Schade, habe irgendwie ein Schlupfloch gesucht wodurch mir warme Farben doch stehen. Finde warme Haarfarben einfach so schön und habe den Eindruck dass seit meine aschige Nhf raus ist, aktuell etwas mehr als Kinnlänge, meine Rötungen verstärkt werden. War am WE schon knapp davor mir die Color Fresh 6/34 auf den Kopf zu klatschen

    @jasminbluete Das stimmt allerdings. Kaltes Licht das wir z.B. im Büro überall auch auf den Toiletten haben oder das auch gerne Modeläden für ihre Umkleidekabinen nutzen ist der Horror. Da sehe ich jede Unebenheiten und wirke total fahl.

  3. #123
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Peanut, das Wichtigste ist ja, dass du dich wohl fühlst und glücklich bist - wenn du dafür warme Haarfarben brauchst, dann ist das eben so . Ganz abgesehen davon, dass die Farbtypbestimmung über Fotos immer fehleranfällig ist (du also vielleicht recht hast mit deinem Gefühl), kann man ja sowieso machen, was man möchte. Ich hatte letztens lila Haare, das war zwar nicht ganz geplant, hat mir eigentlich aber ganz gut gefallen, obwohl ich Hebst bin und mir so lila/flieder Töne ganz sicher nicht stehen . Aber so schlecht fand ich es nicht, eigentlich sogar besser als das natürliche rot, das mir danach passiert ist (obwohl das wiederum farbtypgerecht war). Will sagen: Es spielen ja auch immer noch andere Sachen mit rein und manch einer mag vielleicht gerade die Sachen, die sich ein bißchen beißen. Bei mir ist es übrigens so, dass sich alle Farbexperimente immer anstandslos ausgwewaschen haben, es ist folglich nie ein Ansatz entstanden und dann sehe ich da sowieso gar kein Problem.
    Also lass dich nicht unglücklich machen hier . Ich sitze gerade in flieder-lila Strickjacke vor dem PC - die trage ich aber nur, weil sie soo weich und angenehm ist .

  4. #124
    Inventar Avatar von Cassiopaia
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Merriam Style auf YouTube hat ihr eigenes Farbtypnalysesystem und mir stehen jedes Mal die Haare zu Berge bei dem, was sie da erzählt...ich schaue andere Videos von ihr, deshalb bin ich darauf gestoßen. Das neueste Video dreht sich um „changing undertone“

  5. #125
    Fortgeschritten Avatar von PeanutButterfly
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    @Eneleh Was mich immer wieder stutzig macht ist, dass bei einer Farbtyp Beratung vor drei Jahren Frühling/Herbst rauskam und die junge Frau die das anbietet hat ausgezeichnete Bewertungen und hat sich echt viel Zeit genommen.
    Wenn ich jetzt von den klassischen Merkmalen wie Venen, usw. ausgehe würde ich auch Sommer sagen, auch von den meisten Farben her die mir gefallen, wobei ich gesehen habe dass es auch warme Minttöne und so gibt.
    Vor einigen Jahren meinte einmal eine Bekannte als ich ein Smaragdgrünes Shirt anhatte so "wow die Farbe steht dir toll". Bisher hat noch nie jemand so eine Bemerkung gemacht und deshalb hab ich mir das so gemerkt. Mein Freund meint zB. auch dass mir das sonnengelbe Top das ich mir letztens bestellt habe gut passt.

    Vielleicht bin ich ein ganz leichter warmer Typ. Möchte ja eh nur eine Haarfarbe mit einem ganz leicht warmen Schimmer. Versuche gerade rauszufinden welche Tönungen komplett auswaschbar sind damit ich mich mal ein bisschen durchtesten kann.
    Geändert von PeanutButterfly (30.05.2019 um 20:53 Uhr)

  6. #126
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Also einen Winter kann ich mir bei dir eigentlich gar nicht vorstellen, aber so genau habe ich dich jetzt natürlich nicht mehr vor Augen . Egal, es geht darum, dass du dir gefällst und wenn das Farbtyp-System für dich nicht das Richtige ist, dann eben nicht . Jeder darf gern einfach das tragen, was ihm gefällt, und das alles soll ja nur eine Hilfe darstellen. Wenn es dir nicht hilft, sondern ganz im Gegenteil, das Leben schwerer macht, dann lass es bloß sein .

    Noch kurz: der Venen-Test funktioniert nicht - meine Adern scheinen auch bläulich durch, obwohl ich ein warmer Typ bin. Und Mischtypen (z.B. Frühling/Herbst) oder ein "bißchen warm" haben wir im 4er auch nicht (es sei denn man möchte den Frühling als ein bißchen warm beschreiben, im Gegensatz zu Herbst, der dann ganz warm wäre...., aber das führt jetzt ein bißchen weit und ist ja wahrscheinlich nicht das, was gemeint war), solche Umschreibungen ließen sich vielleicht eher auf das 12er-System anwenden. Da könntest du dir ja mal ein paar Paletten online ansehen, falls dich das interessiert. Da könntest du evtl. soetwas wie "Soft Autumn" sein, oder auch etwas anderes - mit dem System kenne ich mich nicht aus, denn da habe ich mich nie wiederfinden können und es erscheint mir persönlich auch nicht schlüssig . Aber andere, die sich im 4er nicht gut aufgehoben fühlen, sind da zum Teil ganz glücklich geworden .

  7. #127
    Fortgeschritten Avatar von PeanutButterfly
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    @Eneleh Sorry ich meinte Sommer, keine Ahnung warum ich Winter geschrieben habe ;)

    Danke für den Tipp, werde mir das mal ansehen und morgen vielleicht mutig sein und es mal mit einem Hauch von Warm in meinen Haaren versuchen :)

    Edit: Ich war nicht mutig und hatte zu große Angst dass ich die Tönung vielleicht nicht mehr rausbekomme.

    Falls es nicht zu viele Umstände macht und ich nochmals lästig sein darf, vielleicht könntet ihr nochmal drüber schauen und mir eure Meinung sagen, auch wenn die Fotos nicht so optimal sind. Danke und lg :)

    Und hier der Link: https://abload.de/gallery.php?key=jF17oAgo
    Geändert von PeanutButterfly (03.06.2019 um 12:37 Uhr)

  8. #128
    Inventar Avatar von Jaelle
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Kannst Du den Link so setzen, dass man ihm folgen kann - ich bin chronisch faul, wenn es so heiß ist
    You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common. They don't alter their views to fit the facts. They alter the facts to fit their views. Chris Boucher

  9. #129
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Jaelle, wenn ich den link zum Markieren anklicke und dann mit Rechtsklick raufgehe, wird er mir gleich zum Öffnen angeboten. Vielleicht geht das bei dir auch? Ist ganz einfach, aber vielleicht funktioniert das nicht bei jedem .

    Peanut, immer noch Sommer, in meinen Augen . Gold ist nicht so gut an dir, deine Rötungen wirken auf mich gleich viel fiebriger.
    Bei Emilia vermute ich auch einen Sommer. Das Bild, das du von ihr verlinkt hast, empfinde ich als ziemlich farbverfälscht, aber wir können ja mal bei ihr bleiben. Das hier wäre so ziemlich die schlimmste Variante an ihr, davon würde ich dir auch abraten :https://emilia-clarke.net/gallery/al...traits_002.jpg Zu hell, zu gelb, nicht gut. Platinblond hingegen funktioniert ja recht gut an ihr.
    Auch hier, viel zu gelb und warm:https://celebmafia.com/wp-content/up...ay-2016-15.jpg
    https://celebmafia.com/wp-content/up...may-2016-4.jpg
    https://ath.unileverservices.com/wp-...y-long-bob.jpg
    Das hier dürfte in Richtung NHF gehen:http://images6.fanpop.com/image/phot...-3000-2379.jpg
    https://i.pinimg.com/736x/48/4e/d5/4...lia-clarke.jpg
    https://celebmafia.com/wp-content/up...rch-2014_6.jpg
    Und das hier sind - abgesehen von Natur pur - die Sachen, die ich dir am ehesten vorschlagen würde, wenn ich versuche, mir vorzustellen, was du ungefähr erreichen möchtest. Dicht an der NHF, aber mit ein paar Highlights und/oder warmen Schimmer:
    http://vignette4.wikia.nocookie.net/...20161215025937
    https://images.hellogiggles.com/uplo...a-Clarke-2.jpg
    http://www.celebzz.com/wp-content/up...llection_1.jpg
    https://www.gratistodo.com/wp-conten...larke-11-1.jpg
    https://www.hawtcelebs.com/wp-conten...-27-2016_1.jpg
    http://wallpapersqq.net/wp-content/u...d-pictures.jpg
    http://wallsdesk.com/wp-content/uplo...rke-makeup.jpg
    http://www.celebshairstyles.com/wp-c...-Hairstyle.jpg
    http://www.celebzz.com/wp-content/up...e-in-ny_17.jpg
    https://i.pinimg.com/736x/f8/63/a4/f...bb2cfed8e4.jpg
    https://www.instylemag.com.au/media/...larke-main.jpg

    Leg mich nicht drauf fest, da sind auch schon ein paar Sachen zu warm, aber das hängt ja auch immer von der Beleuchtung etc. ab, und vielleicht ist es auch ein bißchen Geschmackssache, wie weit man vom vermeintlichen Optimum abweichen mag. Man weiß auch nie so genau wie die Haare nach ein paar mal Waschen aussehen - vieles wäscht sich warm aus. Insgesamt gibt es aber immer Schlimmeres als eine zu warme Haarfarbe, das ist ja nicht für immer .

  10. #130
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Zitat Zitat von Jaelle Beitrag anzeigen
    Kannst Du den Link so setzen, dass man ihm folgen kann - ich bin chronisch faul, wenn es so heiß ist
    klick

  11. #131
    Fortgeschritten Avatar von PeanutButterfly
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    So ihr Süßen, ich habe das Album aktualisiert, nachdem die Haut auf jedem Foto anders aussah, habe ich mit ein weißes Tuch umgebunden und ein weißes Shirt angezogen und ein Foto bei Tageslicht gemacht. Danach habe ich meinen Freund um Hilfe gebeten und der meinte dass meine Haut auf dem Foto der Haut in Realität entspricht. Ebenso die zwei Fotos meiner Nhf.
    Bei der Kleidung bin ich sowieso ein Fan der kühleren Farbpalette, bei den Haaren aber nicht so richtig. Will halt nur nicht in ein ultra Fettnäpfchen tapsen und dann aussehen wie eine kranke 50 jährige.

    @Jaelle Sorry über die App auf meinem Smartphone war das nicht möglich. Aber jasminbluete war so lieb und hat das für mich korrigiert - danke hierfür

    @Eneleh Oh wow du bist der Wahnsinn! Du machst dir so eine Mühe, danke danke danke
    Das ist so so lieb von dir

    Besonders gut gefällt mir Bild 7 von denen die du mir vorschlagen würdest.
    Richtig warm möchte ich eh nicht werden und ziemlich nah an der Nhf, aber halt mir einem Hauch von Leben ohne grau
    Geändert von PeanutButterfly (03.06.2019 um 13:17 Uhr)

  12. #132
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    AW: Der Farbtyp-Thread

    PeanutButterfly, ich lege mich nun fest: Du bist ein Sommer, der seine NHF nicht mag und lieber etwas wärmeres hätte .

    Das ist übrigens sehr, sehr sommertypisch. Ich zitiere mal ein paar Punkte aus unseren Farbtyp-FAQ, vielleicht helfen sie dir ja, dass "Problem" ein bißchen besser einzugrenzen :

    Zitat Zitat von laureley Beitrag anzeigen
    6. Du "musst" Dich nicht an die "Regeln" halten.

    Das Farbtyp-System ist kein Gesetzbuch, und es gibt auch keine Farbtyp-Polizei. Du kannst selbstverständlich tun und lassen, was auch immer Dir gefällt. Das Farbtyp-System soll helfen, die gröbsten Schnitzer zu vermeiden und den Kreis der guten Farben einzuschränken bzw. Dir Deine Möglichkeiten überhaupt einmal aufzuzeigen. Nicht jede Farbe Deines Typs wird eine Knallerfarbe sein. Und nicht jede Farbe eines anderen Typs wird sofort unmöglich aussehen. Dich an dem System zu orientieren heisst also weder, dass Du Farben tragen musst, die Du nicht magst noch dass Du Deinen Geschmack und Willen oder Deine Individualität aufgeben musst. Aber es kann definitiv helfen, Fehlkäufe zu vermeiden, und Dich unterstützen, Deinen Typ optimal zu unterstreichen.

    [...]

    8. Über Schwarz, Apricot, Peach und Gold wird nicht diskutiert!

    Es gibt Farben, über die man einfach nicht streiten kann.

    So glaubt fast jeder, ihm stünde Schwarz, obwohl es eine Winterfarbe ist. Nun ist es sicherlich richtig, dass eigentlich nur Winter die natürlichen Voraussetzungen mitbringen, um in einer so dunklen, starken Farbe selbst ungeschminkt stimmig und gut auszusehen. In der Praxis mögen aber viele Leute einfach den sehr speziellen, harten, kontrastreichen Look dieser Farbe. Und es gibt auch viele Nicht-Winter, denen Schwarz - ggf. mit Unterstützung von Schminke - durchaus gut steht. Oder Leute, die Schwarz aus Überzeugung oder Prinzip tragen, egal, ob es ihnen steht oder nicht.

    Es muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob er Schwarz trägt oder nicht. Oft hilft es aber auch schon, die starke Wirkung von Schwarz etwas zu mildern, indem man es mit einem großen Ausschnitt oder mit einer "guten" Farbe z.B. als Kette oder Halstuch zwischen Schwarz und Gesicht trägt. Als Accessoires oder Unterteile (Hosen, Röcke) ist Schwarz in der Regel sowieso ziemlich unkritisch. Auch kräftigere Schminke kann helfen, der Farbe mehr entgegensetzen zu können. Wird man, wenn man Schwarz trägt, aber ständig gefragt, ob man krank sei oder zu einer Beerdigung wolle, sollte man aber vielleicht doch noch mal überdenken, ob Schwarz wirklich so das Wahre ist. Auch sollte man Schwarz nicht aus Verlegenheit tragen, weil man glaubt, es würde immer passen, man könne nichts falsch machen. Dies ist ein Trugschluss, der einem aber leider oft erst bewusst wird, wenn man seine wirklichen Farben kennengelernt hat.

    Bei Apricot (Pastell-Orange) und Peach (warmes Rosa, also warmes Pastell-Rot) ist der Fall etwas anders gelagert, dazu muss man ein wenig in die Farbpsychologie und Farbwirkung ausholen:

    Warme Farben gelten als freundlich, sonnig, glowig, warm, gesund, kuschelig, gemütlich, "natürlich", weich etc., wogegen kalte Farben oft als distanziert, kühl, abweisend, ungemütlich, hart, kränklich, blass etc. empfunden werden.

    Dies ist einer der Aspekte, warum auch viele kalte Typen dazu tendieren, gerne mal Apricot oder Peach als Blush oder Lippenstift zu benutzen, weil es ja ach so schön warm und freundlich wirkt, oft werden die Ausdrücke "frisch" und "natürlich" verwendet. Diese Töne werden auch oft standardmäßig von Verkäufern empfohlen, es gibt von manchen Marken regelrechte Klassiker. Es sieht an vielen kalten Typen auch nicht wirklich schlecht aus (zumal auch wie erwähnt die eigene Pigmentierung hineinspielt), auch wenn kalte Töne vielleicht besser, stimmiger und wirklich "frischer" und "natürlicher" aussähen. Dies ist ein weiterer Aspekt:

    Kalte Töne kitzeln einfach mehr aus kaltem Kolorit heraus, wo warme Töne einfach nur "da" sind. Die Wirkung kalter Farben wird - wenn sie ungewohnt ist oder die Farben falsch dosiert wurden, was leicht passiert, wenn man warme Farben gewohnt ist - oftmals zunächst sogar als unangenehm empfunden, man fühlt sich angemalt, überschminkt, clownig, zu auffällig. Wogegen die schwache Wirkung der wärmeren Töne - sofern sie sich nicht offensichtlich mit dem Teint beissen - als angenehm und "natürlich" empfunden wird, man hat das Gefühl, man könne sich nicht überschminken.

    Auch empfinden sich viele kalte Typen in kalten Farben erst einmal "blasser", weil die kalten Farben den kalten Unterton der Haut hervorheben und ggf. vorhandene Gelbstiche in den Hintergrund drängen. Der Effekt ist positiv, man wirkt nicht kränklich blass, sondern klar, frisch und gesund. Aber die gefühlte Blässe empfinden viele Leute erst einmal als negative Veränderung an sich (blass = nicht gut, so kriegt man es ja immer gesagt). Hier müsste man eigentlich umdenken und umlernen.

    Die Erfahrung zeigt aber, dass man an der Stelle einfach nicht streiten kann und sollte. Wer sein Peach-Blush liebt, der soll halt.

    Bei Gold (generell warmen Metall-Farben, also auch Bronze etc.) kommt auch vieles auf den Geschmack und die individuelle Konstellation an. So wie Silber, Weißgold etc. von vielen warmen Typen geschätzt werden, weil es so schön leuchtend und kontrastreich zur Haut wirkt, so werden die warmen Metalle wie Gold auch von vielen kalten Typen geschätzt, weil sie so schön "reich", warm und üppig wirken; gerade bei Wintern kann man beobachten, dass Goldschmuck dort häufig regelrecht zelebriert wird (z.B. bei Farbigen oder im orientalischen Bereich), oftmals gibt es auch gesellschaftliche oder kulturelle Aspekte. Es gibt aber auch warme Typen, die mit kalten Metallen unschön aussehen, die Haut wirkt blass und ausgekühlt, wogegen es auch kalte Typen gibt, bei denen sich insbesondere Gelbgold ganz furchtbar mit dem Teint beisst. Das muss also sehr individuell betrachtet werden.

    Zumal Gold auch nicht gleich Gold ist. Es gibt sehr gelbes, "fettes" Gold, aber es gibt auch rosiges Gold oder blasses, ungelbes Gold, das eher wie ein metallischer Beige- oder Sandton wirkt. [...]
    So etwas ist insbesondere gebräunt auch für viele kalte Typen gut tragbar. Die Sachen auf den Bildern werden farblich zwar als "golden" wahrgenommen, aber ohne wirklich so stark gelblich zu sein, wie richtiges Gelbgold es ist:

    http://www.spiegel.de/img/0,1020,563011,00.jpg

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...156_nugget.jpg

    Als Goldrand, Knöpfe, Pailletten etc. würde aber auch richtiges Gelbgold sicherlich keinen kalten Typen entstellen. Es geht primär um Großflächiges wie Oberteile und Haarfarben bzw. Sachen, die direkt auf der Haut sind (Ringe o.ä.). Und sehr gelbes Gold sieht einfach oft auch nicht schön aus zu kalten Farben, z.B. zu kaltem Rosa oder Pink passt es überhaupt nicht, es beisst sich. Wogegen es z.B. zu Marineblau durchaus sehr gut aussehen kann.

    Wenn man warm und kalt unterscheiden kann, wird es einfacher, abzuschätzen, wo man die "Regeln" brechen kann, ohne dass es gleich furchtbar aussieht. Denn nicht jede "falsche" Farbe ist ja wie gesagt gleich vernichtend, das Grauen kommt in vielen Abstufungen. Es kommt immer darauf an, konkret was, wie und an wem. Manches wird an einem kalten Typen durchaus ok / gut / interessant aussehen, obwohl es warm ist. Aber perfekt bzw. optimal ist halt etwas anderes, es ginge besser.

    9. Goldige oder rötliche Haare können auch bei kalten Typen vorkommen.

    Wenn Leute als Sommer oder Winter bestimmt werden, kommt neben dem Einwand "aber mein Teint ist doch gelblich" am häufigsten der Einwand "aber meine Haare haben definitiv einen Rotstich / Goldstich".

    Rötliche oder goldige Haare sind auch an kalten Typen nicht ungewöhnlich. Manche Menschen besitzen einfach einen (zu) hohen Anteil an Phäomelanin (Rot-Pigment, das vor allem in blonden und roten Haaren vorkommt) - viele Sommermänner haben richtig rote Bärte! -, aber der gängige Fall ist, dass Eumelanin (Schwarz-Braun-Pigment) durch Sonnenlicht, Tenside, Alter der Haare o.ä. ausfällt und so der entsprechende goldige oder rötliche Schimmer oder Stich durch das hartnäckigere Phäomelanin entsteht.

    Die farbverändernde Wirkung von Sonnenlicht gerade auf helleren Haaren kennt ja sicherlich jeder, der mal länger in der Sonne war. Dass Phäomelanin hartnäckiger als Eumelanin ist, wissen unfreiwillig sicherlich auch so einige, denn die orangigen Haare der typischen Blondier-Unfälle sind genau dem geschuldet (Eumelanin weg, Phäomelanin noch da). Ein weiteres Beispiel sind die Haare von Mumien oder Mammuts, die ebenfalls wegen des langlebigeren Phäomelanins rot sind.

    Auch die Lichtverhältnisse haben einen starken Einfluss auf das Aussehen und die Wahrnehmung der Haarfarbe. So schimmern die Haare fast aller Menschen bei Sonnenlicht (warmes Licht) rötlich oder golden.

    10. Man kann seinen Farbtyp nicht wechseln.

    [...]

    Viele Menschen denken, sie könnten den Farbtyp wechseln, indem sie sich die Haare färben, ggf. farbige Kontaktlinsen einsetzen und dann in die Farben der entsprechenden Palette steigen. Das funktioniert nicht, da der Schlüssel zur Temperatur im Teint sitzt und es einige nicht unwichtige Details gibt, an denen man so gut wie nichts ändern kann (z.B. am Augenweiß).

    Man kann sich seinen Farbtyp nicht aussuchen und man kann ihn nicht wechseln. Man kann nur einen anderen Farbtyp mehr oder weniger gut imitieren. Siehe z.B. Dita von Teese, die einen recht passablen Winter gibt, obwohl sie Sommer ist (sie hat eigentlich blonde Haare). Es kostet aber viel Mühe, und wenn man weiss, worauf man achten muss (z.B. die Augen), sieht man es trotzdem noch deutlich.

    Beim Auswandern in die falsche Temperatur kann es zudem passieren, dass man wirklich ernsthafte Probleme mit Farben bekommt. Färbt man sich als kalter Typ warmrote Haare, verliert man diverse Farben als Kleidung und Schminke, da sie einfach nicht zur Haarfarbe passen und sich beissen. Warme Farben wie Orange oder Senfgelb bekommt man im Ausgleich nicht dazu, denn sie passen weiterhin nicht zur Haut. Man sitzt dann auf einer Handvoll Farben fest, die sowohl zum Teint als auch zu den Haaren passen (Grau, Graugrün, kaltes Braun etc.). Gerade die Bereiche Rosa, Pink, Beerentöne, Violett, Lavendel, kaltes Rot etc. sehen in den meisten Fällen schlimm aus zu warmroten Haaren.

    Und man sollte sich immer die Frage stellen, warum man eigentlich etwas sein möchte, das man nicht ist. Ob es nicht vielleicht bessere oder einfachere Möglichkeiten gibt, einen bestimmten Look zu kreieren oder etwas, was stört, zu ändern, als die natürliche Harmonie der Körperfarben zu zerstören. Statt gegen seinen Farbtyp zu kämpfen, sollte man lieber alle Möglichkeiten des Farbtyps beleuchten und einen Weg suchen, mit dem Farbtyp, aber auch mit dem individuellen Geschmack, Stil und Gesamttyp zu gehen. So kann ein Sommer z.B. problemlos "einen auf Herbst machen", wenn er sich für Kleidung und Schminke an die "erdigen" Teile seiner Palette hält (kühles Braun, Tannengrün, Graugrün, Beige, Weinrot, Aubergine, Taupe etc.) - das sieht ganz sicher zig Mal besser aus, als wenn er sich die Haare karottig färbt und in Orange und Senfgelb herumläuft.

    11. Es gibt keine Mischtypen.

    Warm-kalte Mischtypen scheiden rein prinzipbedingt aus (entweder, der Unterton der Haut harmoniert mit warmen (gelbgrundigen) Tönen oder der Unterton der Haut harmoniert mit kalten (blaugrundigen) Tönen, beides zusammen geht nicht). Wenn Mischtypen über die Temperaturgrenze hinweg vermutet werden, ist dies meist ein Zeichen, dass jemand gemischte Merkmale trägt oder zu tragen glaubt (wie z.B. eine untypische oder "falsche" Augen-, Haar-, Teint- oder Sommersprossenfarbe), was zu der fälschlichen Annahme führt, man wäre ein entsprechender warm-kalter Mischtyp.

    Mischtypen innerhalb der Temperaturen, also Frühling-Herbst und Sommer-Winter, sind ein wenig Definitionsfrage, wirken aber immer etwas unsauber und verwirrend. Dass man nicht alle Farben seiner Palette tragen kann und dafür einige Farben von anderen Paletten (mehr von denen, denen man ggf. optisch nahe kommt und noch mehr, wenn es auch noch die Palette der gleichen Temperatur ist), ist völlig normal, dafür muss man keinen Mischtypen bemühen.

    "Sommer-Winter-Mischtyp" stellt nicht klar, wie der Mensch aussieht, was er tragen kann. Ein dunkler Sommer ist anders als ein heller Winter, er sieht anders aus, trägt andere Farben, braucht andere Farben. Diese Unterschiede macht man aber platt, wenn man da einfach "Sommer-Winter-Mischtyp" drüberbuttert. Ein Winter - auch ein heller (= mit mittelbraunen Haaren, der hellsten Winterhaarfarbe) - benötigt immer klare Farben, ein Sommer kann klare und unklare Farben tragen, auch durchaus dunkel und intensiv, aber nicht so extrem grell, knallig und hart wie ein Winter. Ein Mischtyp ist also weder notwendig noch möglich.

    Achtung: In manchen Systemen (es gibt ja mehr Ansätze und Systeme als das klassische Vier-Jahreszeiten-System) bezeichnet "Sommer-Winter-Mischtyp" dunkelhaarige Sommertypen, "Frühling-Herbst-Mischtyp" hellhaarige Herbsttypen. Solche Menschen sind aber trotz des irreführenden Namens keine Mischtypen, sie stehen nicht zwischen den Jahreszeiten, sie können sich nicht aus beiden Paletten bedienen, ihr Kolorit nähert sich lediglich optisch dem Winter (mit seinen dunklen Haaren) bzw. dem Frühling (mit seinen meist hellen Haaren) an.

    Ihre Farben sind dem Kolorit angepasst, so sehen dunkelhaarige Sommertypen in der Regel am besten in dunkleren oder intensiveren Farben aus; so wie manche Sommer aufpassen müssen, von Farben nicht erdrückt, überstrahlt oder erschlagen zu werden, müssen dunkelhaarige Sommer eher aufpassen, dass sie nicht ausgewaschen, blass oder langweilig wirken. Dunkelhaarige Sommer tragen aber nach wie vor Sommerfarben, keine Winterfarben. So trägt ein mittelbrauner Wintertyp klares Tannengrün, um sein dunkles, klares Kolorit zu unterstreichen, und ein mittelbrauner Sommertyp (leicht) rauchiges Tannengrün, um seinem zwar dunklen, aber dennoch weicheren Kolorit zu schmeicheln.

    Systeme, die mit Mischtypen oder mehr als vier Typen arbeiten, versuchen zumeist, die Individualisierung innerhalb eines Typs (zu jedem Typ gehören ja die unterschiedlichsten Varianten und Kombinationen an Haut-, Haar- und Augenfarben) anschaulicher zu gestalten, indem sie den Typ intern weiter unterteilen (es gibt auch Systeme, die nicht die klassischen Typen weiter unterteilen, sondern völlig neue Typen und Einteilungen haben, das würde an dieser Stelle aber zu weit führen).

    [...]

    15. Rotgefärbte Haare gehen (eingeschränkt) auch an kalten Typen.

    Die entscheidenden Faktoren, wie gut rote Haare von kalten Typen getragen werden können, sind der konkrete Rotton sowie der konkrete Hautton. Sehr warme, also orangig-karottig-rostig-kupfrige Töne sehen in der Regel nicht gut aus, wogegen eher kühle Töne Richtung Weinrot oder Aubergine durchaus ihren Reiz haben können. Negativen Einfluß auf die Tragbarkeit von Bekleidungs- und Schminkfarben haben aber leider auch solche Töne meistens.

    Vorteilhaft für das Tragen von Rottönen durch kalte Typen ist ein eher neutraler Teint, also weder rosig noch gelblich. Bei kalten Typen mit rosigen oder gelblichen Teints fallen rotgefärbte Haare oftmals sehr unvorteilhaft aus, da die Farbstiche in Abhängigkeit vom konkreten Rotton stark verstärkt werden ("Schweinchen" oder "Gelbsucht").

    Diese Problematik betrifft warme Typen natürlich in dieser Form nicht, auch wenn Rot sicherlich keine Haarfarbe ist, die pauschal jedem warmen Typen steht; insbesondere Frühlinge sehen in satten und dunklen Kupfertönen meist ziemlich zerdrückt aus, zu ihnen passen am ehesten Rotblondtöne. Umgekehrt stehen auch nicht pauschal jedem warmen Typen goldblonde Haare. Grundsätzlich haben Herbste die besten Karten für rote Haare, da sie nunmal der Farbtyp mit den "richtigen" Rothaarigen sind. Das Gesamtkolorit echter Rothaariger ist aber meist recht speziell und kaum in seiner Gesamtheit zu imitieren, so dass man sich auch als Herbst überlegen sollte, ob rote Haare wirklich passen.

    16. Goldblond ist nichts für kalte Typen.

    Viele Sommer wollen ihre - meist aschigen - Naturblondtöne "aufpeppen". Das stete Unzufriedensein mit der eigenen Haarfarbe ist übrigens ein sehr typisches Merkmal eines Sommers. Die Naturhaarfarben werden oft als unscheinbar, aschig, gräulich, mausig, gewöhnlich, undefinierbar etc. empfunden, so dass viele Sommer seit sie denken können färben.

    Neben Rottönen üben warme bzw. nichtaschige Blondtöne eine besondere Faszination aus, aber das eine ist so gefährlich wie das andere. Wo Rot Richtung Orange, Karotte, Kupfer etc. ausfallen oder auswaschen kann, fallen oder waschen warme bzw. nichtaschige Blondtöne meist Richtung Gelb aus. Das Ergebnis sind die gefürchteten "pippiblonden" Haare. Das Malheur kann in der Regel nur ein Friseur retten. Achtung, Henna muss in der Regel rauswachsen oder rausblondiert werden, also vorher gut überlegen, was man tut!

    Noch ein Wort zu Aschtönen:

    Aschtöne sehen nur grau und trist aus, wenn sie als Ansatz gegen eine gefärbte Farbe rauswachsen oder wenn man versucht, sich durch unpassende Schmink- und Klamottenfarben "interessanter" zu machen; solche Haarfarben wirken am besten gegen die korrekten Farben der Palette (in der Regel Sommer), dazu passen sie nämlich perfekt und sehen auch nicht unscheinbar, sondern stimmig, natürlich, elegant etc. aus. Auch bleiben gerade hellere Haare meist nicht von oben bis unten gleich, sondern bekommen tolle natürliche Highlights und Strähnchen; je nach Pigmentierung silbrig, rötlich, goldig oder alles zusammen.

    Also: Mut zum Aschton!


    [...]

    19. Die Sommerpalette besteht aus weit mehr als Pastelltönen.

    Häufige Reaktionen, wenn jemand als Sommer bestimmt wird, sind "Aber ich hasse Pastell", "Aber mir steht kein Pastell" und "Aber ich will kein Sommer sein, ich wäre viel lieber Frühling / Herbst / Winter". Leider kommt der Sommertyp insbesondere bei Beschreibungen im Internet oftmals sehr schlecht weg. Die Farbpaletten zeigen farb- und kraftlose Pastellwüsten, die Beschreibungen des Aussehens eines Sommertyps sind wenig schmeichelhaft bis offen unvorteilhaft (aschig-mausige Haarfarben, verhangene Augen, trübe Iris, Unscheinbarkeit, Kontrastlosigkeit, Farblosigkeit, Kraftlosigkeit, ausgewaschene Farben usw.), der Sommertyp als das Aschenputtel unter den Farbtypen. Da wird schnell der Wunsch geweckt, doch bitte etwas anderes zu sein, zumal die anderen Farbtypen oftmals fast reisserisch positiv skizziert werden (leuchtend, strahlend, üppig, satt, kontrastreich, ausdrucksstark usw.).

    Natürlich steckt in solchen Beschreibungen des Sommertyps grundsätzlich ein wahrer Kern, aber sie sind einseitig und unvollständig. Nicht jeder Sommertyp ist eine Bonbon-Pastell tragende, blauäugige Aschblondine mit rosiger Haut - um mal das ultimative Sommer-Klischee zu bemühen, das unglücklicherweise bei fast allen Leuten im Kopf festsitzt und es gerade Sommertypen mit nichtblonden Haaren, nichtblauen Augen und nichtrosiger Haut nahezu unmöglich macht, sich in solchen Beschreibungen wiederzufinden und als Sommertyp zu erkennen.

    Natürlich haben viele Sommer Aschtöne als Haarfarben und natürlich haben viele Sommer eher weich wirkende Augen, aber erstens trifft das halt nicht auf alle Sommer zu und zweitens schenken genau diese Merkmale im korrekten Farbkontext dem Sommertyp seine zeitlos edle und elegante Aura. Ausserdem ermöglicht gerade das Fehlen extremer Merkmale dem Sommer seine chamäleonartige Vielseitigkeit. Leider versuchen viele Sommer, ihrer "unscheinbaren, nichtssagenden Mittelmäßigkeit" durch Haarefärben zu "entkommen". Oftmals wird zu unpassenden, typfremden Haarfarben gegriffen (zu warm, zu hell, zu dunkel, zu hart etc.), was den Zugang zur eigenen Palette nicht unbedingt einfacher macht. Oder sie wählen zu starke Farben für Bekleidung und Schminke, um sich "interessanter" zu machen. Oftmals machen sich die Leute damit erst wirklich unscheinbar und mausig, das Gesicht geht unter (insbesondere ungeschminkt), sie reduzieren sich auf die Haarfarbe bzw. ihre Kleidung und Schminke, anstatt sich von den richtigen Farben schmeichelnd heben und verstärken zu lassen.

  13. #133
    .
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Hab dein Edit erst nach dem posten gesehen .

    Aber dann kann ich gleich noch noch ein bißchen darauf Bezug nehmen:
    Am von dir favorisierten Bild sieht man gleich mehrere Sachen: Erst einmal ist das Bild natürlich in künstlicher Studiobeleuchtung aufgenommen und nachbearbeitet, das ist ja meistens der Fall bei Stars und Sternchen - hier sieht man besonders schön, dass so eine Art rosè-goldenes Schimmern über dem ganzen Bild liegt, das verfälscht natürlich den Farbeindruck insgesamt. Dann trägt sie einen warmen Lippenstift, was alles noch etwas stimmiger wirken läßt. Im Grunde genommen funktioniert das alles gut, allerdings wird es in natura wahrscheinlich etwas anders und nicht ganz so stimmig aussehen und auch wenn es im Großen und Ganzen funktionieren mag, wird ein guter Teil der Sommerpalette schwieriger zu tragen sein und auf einmal nicht mehr so recht passen.
    Das wird in den FAQ (s.o.) ja auch angesprochen. Wie weit das einen stört, muss man dann selbst sehen (nur nicht glauben, dass man ja doch kein Sommer ist, weil die Farben auf einmal nicht mehr passen ) und hängt natürlich auch davon ab, wie weit man geht, also wie warm es letztlich wird .

    Edit: Oh, und noch etwas, falls du zum Friseur gehst: Friseure neigen chronisch dazu ins Warme zu gehen - möglichst weit. Das hat wohl etwas mit dem positiven Image der warmen Farben zu tun und vielleicht auch damit, dass es gut fürs Geschäft ist, wenn man den häufigeren, kühlen Typen sagt, dass ihre Haarfarbe grau, langweilig, mausig ist . Evtl. wäre es also gut, wirklich deutlich zu machen, dass es keinesfalls zu warm werden soll .

  14. #134
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass meine beste Freundin ein klassischer Sommer ist. Dank euch! Wollte mich nur mal bedanken!

    @peanut: ich bin zwar nicht so drin, wie die anderen hier. Persönlich gefällt mir deine NHF aber sehr gut und irgendwie sehe ich dich eher mit etwas dunkleren Haaren als mit helleren Strähnen. Mag aber auch nur eine persönliche Präferenz sein. Vllt. auch, weil du relativ dunkle Augenbrauen hast und ich das immer sehr unstimmig finde, wenn die Haarfarbe von den Augenbrauen abweicht (entweder wegen eines starken farblichen Kontrasts oder aber auch, wenn die Augenbrauen kühl, die Haare aber warm sind oder umgekehrt).

    P.s.: ich wollte mein halbes Leben immer gern so einen rötlich-warmen Unterton in meinen Haaren. Weil das, wie auch in Eingangspost beschrieben, als freundlich und einladend empfunden wird. Ist halt so: man wird von seiner Umwelt darauf geprägt. Früher hab ich auch gern getönt und gefärbt. Aber es stand mir nie. Nur wusste ich damals nicht, warum ich immer blöd mit so Haarfarben aussah. Ich bin übrigens ein Winter und hab fast schwarze, leicht aschige Haare. Mittlerweile gefällt mir meine NHF an mir an besten, weil sie mir auch tatsächlich am besten steht.

    Probier doch einfach mal eine Tönung. Da kann man sich ja relativ risikolos an bestimmte Farben herantasten und sie auch gut miteinander vergleichen.

  15. #135
    Fortgeschritten Avatar von PeanutButterfly
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Danke für die Zusammenfassung liebe Eneleh
    Hab mir alles durchgelesen und der Text ist sehr aufschlussreich wenn auch etwas verunsichernd. Bin gleich mal zu meinem Freund ins Arbeitszimmer gehuscht und hab ihn gefragt ob ich unscheinbar bin und verhangene Augen habe

    Hab nämlich schon oft über farbige Kontaktlinsen nachgedacht. Bin aber irgendwie immer unzufrieden mit meinem Aussehen :(

    Übrigens hatte ich vor ein paar Jahren Goldgelbblonde Haare nachdem ich das Kupferrot aufhellen ließ. Hab mir vor ein paar Tagen die Fotos angesehen und frage mich warum mir niemand gesagt hat dass das richtig bescheiden aussah
    Also Gold geht bei mir echt gar nicht!
    Das Rot das ich hatte und zwar war es dasselbe das Ashley Simpson mal trug stand mir laut Kollegen, Freundinnen usw. super. Das ist eben das was mich immer wieder verwirrt und bei den Haarfarben blicke ich sowieso nicht durch. Hab im Album nochmal Fotos hinzugefügt. Einmal Emilia Clarke auf einem nicht so bearbeiteten Foto wie mir scheint. Das einfach aus Interesse weil wir auch ihren Hautton thematisiert haben. Dann einmal eine dunkelhaarige Schönheit mit strahlend blauen Augen die es mir bei Sommerhaarfarben vorgeschlagen hat. Ich sehe da nur warm und zum Schluss dass was ich als kühlem Braunton sehe und das gefällt mir gar nicht :-/

    Das 7. Bild von Eneleh vorhin finde ich total schön.
    Aber es stimmt irgendwie dass warme Farben zumindest auf den ersten Blick irgendwie immer frischer und glowiger aussehen.

    Ich möchte nicht wirklich heller werden, maximal 1 Nuance und bin noch unsicher ob ich zum Friseur oder selbst färben soll.
    Mein Freund meinte schon immer dassir dunklere Haare besser passen. Hatte ja schon öfter relativ helles Blond und er meint so wie meine Nhf vielleicht ein bisschen heller steht mir definitiv besser als so ganz hell.

    Ich weiß ich mache eine Wissenschaft daraus, aber ich hab schon so viel mitgemacht mit Friseuren und da krankheitsbedingt meine Haare teilweise doch stark ausfallen und dünner geworden sind, bin ich gleich doppelt vorsichtig.

    Also nochmals vielen lieben Dank für eure Geduld

  16. #136
    .
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Zitat Zitat von PeanutButterfly Beitrag anzeigen
    Danke für die Zusammenfassung liebe Eneleh
    Hab mir alles durchgelesen und der Text ist sehr aufschlussreich wenn auch etwas verunsichernd. Bin gleich mal zu meinem Freund ins Arbeitszimmer gehuscht und hab ihn gefragt ob ich unscheinbar bin und verhangene Augen habe
    also, dass ich das nicht erreichen wollte, weißt du hoffentlich
    Hab nämlich schon oft über farbige Kontaktlinsen nachgedacht. Bin aber irgendwie immer unzufrieden mit meinem Aussehen :(
    Ich glaube, das Unterstrichene ist ganz oft das Problem. Bzw. eigentlich liegt das wahre Problem meist noch woanders, aber kurz: man ist unglücklich und sucht sich Dinge, auf die man seine Unzufriedenheit projiziert. Und das ist dann häufig das Aussehen. Kennt wahrscheinlich jeder: Wenn man einen Scheiß-Tag hat, findet man sich selbst oft auch ziemlich doof. Und je länger die schlechte Phase andauert, desto schlimmer wird das Ganze...

    Dann einmal eine dunkelhaarige Schönheit mit strahlend blauen Augen die es mir bei Sommerhaarfarben vorgeschlagen hat. Ich sehe da nur warm und zum Schluss dass was ich als kühlem Braunton sehe und das gefällt mir gar nicht :-/
    Rein theoretisch wäre es möglich, dass das zweimal die gleiche Haarfarbe ist . Ist es wahrscheinlich nicht, aber es macht deutlich, wozu Licht imstande ist. Das, was dir nicht gefällt, wird z.B. in der direkten Sonne komplett anders aussehen, vielleicht eher so wie die Sommerhaarfarbe, die du als warm empfindest. Die Dame ist höchstwahrscheinlich Sommer und es ist sogar möglich, dass das ihre NHF ist - oder zumindest nah dran. Ob da nun noch etwas mit warmer farbe zusätzlich gespielt wurde, weiß ich selbstverständlich nicht, aber auch eher kühle Brauntöne können in der Sonne so aussehen und häufig bleichen Farben in den Längen auch leicht warm aus. Manchmal auch sehr warm .

    Wenn ich mich im Winter bei Kunstlicht im Spiegel ansehe, sind meine Haare einfach nur grau (und ich meine nicht die Weißen, die ich habe) . Das ist dann auch regelmäßig die Zeit, zu der ich überlege, dass ich da unbedingt etwas tun möchte (und manchmal auch tue). Im Sommer hingegen: Alles fein. Ich mag meine Haarfarbe eigentlich, obwohl sie im Prinzip wohl unter Straßenköter läuft . Das ist einfach das Licht .

    Edit: Ganz nebenbei vermute ich übrigens, dass deine Haarfarbe auch jetzt schon so aussehen könnte wie du möchtest. Du bräuchtest nur jemanden, der deine Haare entsprechend stylt, die entsprechenden Scheinwerfer und Fotografen. Keine Ahnung, ob das jetzt hilft oder es schlimmer macht, aber die Haarfarben, die dir gefallen, sehen ja ohne passende Beleuchtung, Glätteisen etc. im wahren Leben auch nicht so aus. Außerdem sieht man seine Haarfarbe meistens nicht so wie andere sie sehen. Zu Hause vor dem Spegel ist ganz was anderes als draußen in Bewegung. Ich habe mich da schon häufig verschätzt und war oft sehr überrascht, wenn ich Bilder von meinen Haaren gesehen habe (die aberauch häufig wieder verfälscht sind ) oder wenn ich mich im Vergleich mit anderen Haarfarben gesehen habe (oder jemanden gefragt habe). Da gab es tatsächlich schon den Effekt, dass ich meine NHF vor dem Spiegel total langweilig fand und nach Fotobeweis und verschiedenen Meinungen einräumen musste, dass meine Haare fast genauso aussehen wie die, die ich kurze Zeit später an jemandem anders bewundert habe

  17. #137
    Inventar Avatar von Jaelle
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Tut mir leid- mir war so heiß und ich war nur am Smartphone. Da brauche ich es einfach. Außerdem Migräne Sorry.

    Ich bin immer wieder erstaunt, warum sich die hübschen Sommerfrauen für das und unscheinbar halten - ich würde sofort tauschen (deren Eleganz alleine - Neid - doch man will wohl immer das, was man nicht hat).

    Vielfach liegt es aber auch daran, dass manches eben unstimmig ist - trage ich helleres blau oder rosa, sehe ich blass und krank aus - darin wirkt ein Sommer (je nach Ton oft atemberaubend - vielleicht gefällt es ihr nicht - aber stehen ...) Mir kann es tausendmal gefallen, ich sehe darin nicht gut aus, es sei denn, ich trage eine Clownsmaske dazu - bin eben eine klassische Herbstfrau mit kupferfarbenen Haar - das ich den überwiegenden Teil meines Lebens gern nicht gehabt hätte, andere aber so oder so ähnlich färben (warum auch immer)

    Also - ich bin bei Eneleh - Sommer -
    You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common. They don't alter their views to fit the facts. They alter the facts to fit their views. Chris Boucher

  18. #138
    Fortgeschritten Avatar von PeanutButterfly
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    @Eneleh Ich weiß

    Das stimmt, in der Sonne sehen sie hübscher aus, aber meine grauen Dinger da oben stören mich da auch. Ich fühle mich einfach noch nicht bereit schon graue Haare zu tragen.

    Es wäre ja schön wenn es eine pflanzliche Farbe gäbe die einfach nur die eigene Farbe etwas verstärkt und gleichzeitig die grauen abdeckt sodass sie heller erscheinen. Aktuell würde das dann bei mir wie Highlights aussehen. Aber da habe ich mich echt schon dumm und dämlich gesucht und nichts gefunden. Heute war ich mal in einem Friseurbedarf aber die Dame hatte leider echt keine Ahnung. Wollte mir Color Touch als direktziehende Tönung und noch dazu in einem ziemlich goldigen Ton aufschwatzen. Jetzt weiß ich warum ich mich nie darauf verlasse.

    @Jaelle Du Arme, das tut mir leid. Leide auch seit drei Jahren unter schlimmsten Migräneanfällen und fühle mit dir mit.

    Auf jeden Fall will man immer das was man nicht hat. Ich hätte viel lieber wellig Haare und blaue Augen z.B.

    Also ich denke nach den Meinungen hier muss ich wohl akzeptieren dass ich eindeutig ein Sommer bin :)

  19. #139
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Hallo zusammen! :)

    Ich wollte mich auch mal farblich von euch beraten lassen. Der einzige Farbtyp, den ich komplett bei mir ausschließen würde, ist der Winter, da schwarz an mir viel zu hart ist.

    Nun zu den Fragen aus dem Eingangspost:

    Meine Naturhaarfarbe könnt ihr auf den Fotos sehen, es ist ein aschiges Hellbraun. Mein Augen sind braun-grün.

    Meine Lieblingsfarben sind grün und rot, bei denen ich eigentlich alle Nuancen mag. Gelb finde ich ebenfalls schön, blau eher nicht so. Wirklich einschätzen, ob sie mir auch farblich gut stehen kann ich nicht. Orange mochte ich früher überhaupt nicht, was sich mittlerweile aber wieder gewandelt hat. Ein kühles rosa mag ich farblich nicht an mir.


    Die Metallfarben, die ich beim Schmuck hauptsächlich trage, sind Rosegold und Silber.

    Ich habe einen ziemlich gelblichen Teint bei meiner Haut, den man auf den Fotos aber glaube ich nicht wirklich erkennen kann. Im Sommer habe ich Sommersprossen, die glaube ich eine ganz normale braune Farbe haben. Wirklich braun werde ich nicht, dafür aber leicht braun ohne schnell einen Sonnenbrand zu bekommen.

    Wenn ich mich schminke mag ich kein kaltes rosa, weder auf den Lippen, noch auf den Wangen. Ich tendiere eher zu neutralen bis warmen Farben und auch eher hellere. Ganz schlecht ist auch ein kräftiges dunkelrot meiner Meinung nach, zumindest wenn ich nicht entsprechend stark gegenschminke.

    Die Fotos sind hier hochgeladen:
    abload. de/gallery.php?key=jPe48UjM


    (Die Leerzeichen vor dem 'de' müssen entfernt werden, ich darf als neues Mitglied noch keine Verlinkung posten)
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  20. #140
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Ich bin mal so frei und setze den Link. Dann ist's für die anderen einfacher:

    klick

  21. #141
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    im Forum, liebe Jullka!

    Mein erster Eindruck geht Richtung Sommer bei dir, auch wenn deine beschriebenen Farbvorlieben vielleicht nicht ganz dazu passen (obwohl rot und grün natürlich auch beim Sommer zu finden sind). Winter kann man tatsächlich ausschließen, die warmen Farbtypen will ich noch nicht ganz abschreiben, aber mein Gefühl sagt doch eher Sommer . Ein paar mehr Blau- oder auch Lila- und Beerentöne und gerne kräftiges orange und gelb wären schön. Das könnte z.B. Jeansblau sein und im wärmeren Bereich eben das, was du so findest. Aber je länger ich gucke, desto eher glaube ich an den Sommer...

    Edit: Danke, jasminbluete!

  22. #142
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Ich bin da ja noch total grottig drin, deshalb bitte das hier auf gar keinen Fall als eine echte Einschätzung verstehen. Eneleh, schließt du auch einen Frühling komplett aus? Also, kein Winter ist mir auch klar. Aber Frühling bin ich mir nicht sicher. Mehr warme Farben wären gut.

  23. #143
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Nein, abgesehen vom Winter schließe ich noch gar nichts aus.

    - - - automatisch zusammengeführter Beitrag - - -

    Um den Frühling abzuklären, wäre knalliges gelb gut. Auf jeden Fall eine Farbe, die schon an grell, kreischig, neon oder so grenzt. So Warnwesten-Farben zum Beispiel .

  24. #144
    BJ-Einsteiger
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und das herzliche Willkommen!

    Ich habe ein paar weitere Fotos in der Galerie ergänzt, darunter mehrere kühle Farben (Blau, Weinrot) und noch zwei Gelbtöne und ein knalliges blau :)
    Ein grelles Orange habe ich glaube ich leider nicht, welche Farben würden sonst als Herbstfarbe in Betracht kommen?

  25. #145
    .
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Die grellen Farben sind für den Frühling, der Herbst hat zwar schon satte, kräftige Farben, aber die richtig leuchtenden Sachen, der Smartie- bis Warnfarben-Bereich ist für den Frühling reserviert (das ist jetzt natürlich alles stark vereinfacht und überspitzt). Allgemein ist der Frühling auch eher hell und der Herbst eher dunkel. Für den Herbst sattes Orange, gern auch Richtung Terracotta, moosiges oder oliviges Grün (wie echte Oliven, nicht das, kühle graustichige Schlamm-Oliven-Armee-Grün, sondern wirklich schon ziemlich gelb).

    Farbbeispiele Herbst:
    https://www.mandarinstone.com/app/up...tta-Swatch.jpg
    https://www.walksofitaly.com/blog/wp...ackground-.jpg
    https://www.kreando.ch/wp-content/up...edel-weich.jpg

    Für einen Frühling bist du in den dunklen Farben aber zu gut, finde ich (Frühlinge können nicht mit dunklen Farben) und eigentlich finde ich auch, dass du in dunkelblau und den kühlen, dunklen Rottönen aussiehst wie ein Sommer, also gut . Was ist denn dein Empfinden, worin gefällst du dir?
    Ehrlich gesagt wäre ich jetzt etwas überrascht, wenn du in sattem Herbst-Orange super aussehen würdest, aber möglich ist ja alles. falls du also etwas Herbstliches auftreiben kannst, mach gerne noch Bilder .

  26. #146
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Eneleh: würde Jullka nicht auch in Schwarz dann noch "schlimmer" aussehen, wäre sie ein Frühling? Hab versucht, ein bisschen zu üben und mir gemerkt, dass ihr das mal erwähnt habt, dass ein Frühling in schwarz "stirbt". Schwarz ist jetzt sicherlich nicht Jullkas beste Farbe, aber so richtig totkrank sieht sie darin auch nicht aus. Was mir nämlich bei meinen Übungsversuchen stark aufgefallen ist. Dass Frühlinge in schwarz wirklich schlimm aussehen.
    Und nur nochmal zur Ergänzung: ich bin hier nur zum Üben. Bitte deshalb meine Kommis nicht als Einschätzung verstehen, ich will nur ein bisschen Mitlernen.

  27. #147
    .
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Gut möglich, dass sie in schwarz noch verlorener aussähe, wenn sie ein Frühling wäre. Wäre sie Frühling, dann ja einer mit etwas mehr Kontrast als der ganz typische rot-blonde, "ätherische" Frühling, und vermutlich kann ein brünetter, braunäugiger Frühling schwarz ein bißchen mehr entgegensetzen als die ganz hellen (auf Haare und Augen bezogen) mit wenig Kontrast. Aber ja, auch dann müßte ein Frühling eigentlich immer noch größere Probleme mit schwarz haben als ein Sommer oder Herbst mit vergleichbarem Kolorit, weil die Dunkelschwäche des Frühlings noch hinzukommt.
    Anmerken sollte man vielleicht noch, dass manch einer gerade so extreme Kontraste von persönlicher Farbgebung und getragenen Farben toll und ansprechend findet. Also Frühlinge in schwarz und Herbste in lila z.B. großartig findet, weil es irgendwie spannend oder modern wirkt, Brüche und Gegensätze interessant sind. Das gilt aber meistens nur solange wir es mit sehr jungen und sehr schönen Menschen zu tun haben und meistens auch eher auf Fotos oder zumindest entsprechend zurecht gemacht. Im wahren Leben klappt das meistens nicht mehr so gut, jedenfalls wenn man das Teenager-Alter schon eine ganze Weile hinter sich hat. Nur für diejenigen, die sich fragen, warum sie letztens ein Bild von der jungen Mia Farrow in einer schwarzen Jacke gesehen haben und es ganz toll fanden o.ä. .

  28. #148
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Danke, Eneleh!

  29. #149
    Forengöttin Avatar von *CorTi*
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III



    Schon lange nicht mehr hereingeschaut

    Jullka würde ich vorsichtig Richtung Sommer einordnen. Schlicht deshalb, weil ihr Kolorit meinem nicht ganz unähnlich ist. Die dunklen Augen, der Täng (wobei ich etwas gelber bin) und auch die dunklen, aber aschigen Augenbrauen + Haare dazu. Joaa, ansonsten bestehen kaum Ähnlichkeiten, aber vom Kolorit her auf jeden Fall und ich bin eindeutig Sommer. Aber alles ohne Gewähr
    "Sie dürfen nicht alles glauben, was Sie denken" - Heinz Erhardt

  30. #150
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Was ich mich dann frage: Was genau sind die schlimmsten Farben für einen Sommertypen? Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich wärmere grelle Farben einigermaßen gut tragen kann (Was vielleicht auch Einbildung ist ) und ich dachte, dass das die schlimmsten Farben für einen Sommer sein müssten, da dieser ja kalt und nicht grell ist.
    Bislang fand ich nämlich eher, dass schwarz zu meinen schlimmsten Farben gehört, was ja zumindest von der Kälte her zu einem Sommer passen müsste, oder?

  31. #151
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Schwarz ist nur für den Winter wirklich gut. Alle anderen Farbtypen müssen zumindest ein bißchen schminken oder so, um gut in schwarz auszusehen. Je dunkler, kontrastreicher und jünger, desto besser geht es wahrscheinlich.
    Orange dürfte so ziemlich die schlimmste Farbe für einen Sommer sein, denke ich. Aber auch Camel, Beige, die meisten Gelbtöne (Senf, Curry, Mais) sind nicht so schön. Gemeint ist relativ kräftiges Orange zum Testen, Apricot und zarte Pastelltöne sind immer ein bißchen geschummelt. Die sind zwar auch nicht gut, aber je geringer der Farbanteil, desto eher lässt sich ein bißchen schummeln, und dann ist man der Meinung, dass peach doch so schön sommerlich ist und apricot frisch macht. Was im Einzelfall am schlimmsten ist, dürfte auch immer etwas Individuelles sein. Erst einmal entscheidet das eigene Kolorit und dann auch noch der persönliche Geschmack. Wenn man orange schrecklich findet, gefällt man sich selbst vermutlich auch nicht darin, gefällt einem die Farbe aber sehr, dann sieht man sich selbst darin u.U. auch positiver. Und wie schon beschrieben kann jemand mit viel Kontrast (dunkle Haare und Augen) oder allgemein kräftiger Farbgebung auch schwarz besser standhalten, selbst wenn er kein Winter ist. Wenn jemand im Somer etwas gebräunt ist, geht auch manches besser, was sonst gar nicht geht usw.

    Ein Sommer sollte in blau toll aussehen - welches blau genau, ist dann wieder unterschiedlich (der eine strahlt in Pastell, der nächste braucht dunkle Farben etc.). Orange, das dem Sommer steht, gibt es eigentlich nicht ("eigentlich" weil man ja immer etwas schummeln kann).

    Edit: Welche Art wärmerer, greller Farben meinst du denn? Kannst du da Beispiele geben?

  32. #152
    Beautyjunkie Avatar von jasminbluete
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Da kann ich Eneleh aus eigener Erfahrung nur zustimmen! Als klarer, kalter Winter mit fast schwarzen Haaren müsste ich nach der Theorie des genauen Gegenteils mit warmen, verwaschenen Farben grausam aussehen. Was nicht unbedingt der Fall ist. Ich hab zb. einen Bronzer, der in die Richtung softes peach-gold geht. Also ganz klar warm ist. Nutze ich den, sieht der nicht wirklich schlecht an mir aus. Da er ja ein Bronzer ist und der Zweck eines Bronzers ist es, Kontrast reinzubringen. D.h. ich kann als relativ kontrastreicher Winter durchaus warme kontrastreiche Farben tragen, ohne dass es gleich total falsch aussieht. Wie im Eingangspost beschrieben, tritt dann aber der Fall ein, der auch oft bei peach und apricot an kalten Typen passiert: die Farbe ist einfach nur da. Sie unterstützt aber den eigenen Typ nicht zusätzlich. Oder andersrum: ein warmer Bronzer an mir ist ok, aber es ginge noch ein bisschen besser, nutzte ich einen kühlen Bronzer. Was für mich als kontrastreicher Winter nicht geht ist, wenn ich etwas ohne Kontrast anziehe. Die schlimmste Farbe überhaupt ist ein Trenchcoat-Beige für mich. Als Winter habe ich ja einen bläulichen Hautunterton, aber als Asiatin einen gelben Hautoberton. Das warme Beige betont das Gelb in meiner Haut so dermaßen unvorteilhaft, dass es aussieht als würde mein Gesicht nahtlos mit dem Trenchcoat verschmelzen. Ich sehe aus wie eine einzige beige Fläche ohne irgendeinen Kontrast. Plus: meine Haut wirkt dann so gelb, dass ich schon fast leberkrank aussehe.

  33. #153
    .
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Ja, ganz genau . Es gibt für jeden eine Reihe Farben, die irgendwie nichts tun, weder gut noch schlecht sind bzw. kann man Farben, die nicht gut sind oftmals Richtung "okay" tricksen. Für mich ist genau das auch das Hilfreiche am Farbtyp-System: Mir geht es jetzt nicht unbedingt darum, immer die für mich besten Farben zu tragen (obwohl man das natürlich so machen kann, und auch ich mit zunehmendem Alter merke, dass die besseren Farben schon besser sind ), aber mir hilft es zu wissen, was, warum nicht so gut aussieht und wie ich nicht ganz optimale Dinge so tragen kann, dass sie okay sind.
    Und es spielen einfach soo viele Sachen in die Farbwirkung mit rein. Ich mag beispielsweise total gern grauen Strick. Als Herbst ist grau jetzt wirklich nicht gerade meine beste Farbe, aber Material, Oberfläche und Struktur haben auch Auswirkung auf Farben, so wirkt grober Strick gleich wärmer und für mich eben "herbstlicher". Auch ist graue Wolle oft ein bißchen gelbstichig, finde ich, das ist gut für mich, während der Sommer neben mir meine Sachen vielleicht ein bißchen zu warm findet und lieber zum blaustichigeren Sachen greift. Meine Mutter ist ein klassischer Sommer, hat aber eine seltsame Vorliebe für dieses Kiwi-Grün, das es häufig in Sommer und Frühling zu kaufen gibt. Sollte eigentlich ziemlich furchtbar an ihr sein, ist auch wirklich nicht optimal, aber im Sommer bräunt sie ganz gut (im Gegensatz zu mir) und dann noch etwas Farbe ins Gesicht gepinselt und es sieht okay aus. Und sie mag die Farbe eben, also was soll's?

  34. #154
    Inventar Avatar von Jaelle
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Ich bin auch ein Herbst mit einer Schwäche für Grau, dunkelgrau vor allem - Anthrazit und es funktioniert auch, ich brauch nur ein bisschen MU und achte darauf, dass es nicht blaustichig ist. Jetzt zu Zeit ginge es besser, da meine Haut leicht goldbraun getönt ist, aber auch ich habe vorwiegend herbstliche Sachen in dieser Farbe. Ich weiß, warme satte Töne sind besser, aber das ist nicht alles. Auf der anderen Seite halte ich Abstand von sämtlichen warmen Rosetönen - Herbstpalette hin und her- die sind furchtbar an mir.
    Meine Schwester ist ein Sommer und behauptet, sie könne hervorragend Orange und Mais tragen. Nun denn, wenn es ihr gefällt, wird sie es schon wissen. Die Diskussion ist müßig
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  35. #155
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Geht mir ähnlich, Jaelle, zu hell dürfen meine Grautöne nicht werden, ich fange irgendwo im mittleren Bereich an und gehe gern bis Anthrazit.
    Ehrlich gesagt bin ich ganz froh ein paar Basis-Farben zu haben, die man relativ einfach bekommt - bin nicht so die Shopping-Queen, die leidenschaftlich gern die Läden nach den passenden Farben absucht . Mit allem, was zu sehr ins Rote (auch rosa) geht, muss ich aufpassen - das betont meine Rötungen immer so doof . Und meine geliebten Grüntöne finde ich leider eher selten.

  36. #156
    Inventar Avatar von Jaelle
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Stimmt herbsttaugliche Grüntöne sind oft schwierig - ich kann bei Grün wirklich viel, aber viele sind mir entweder zu hell, zu quitschig, zu kühl oder nicht satt genug.
    Rosa geht einfach nicht mit meinen Haaren - egal, was manche Promis meinen rosa und Rothaarige passt eher schlecht. Jedenfalls bei meinem eher dunkleren Rotton. Das beißt sich. Das mag sich ändern, wenn sie immer mehr die Farbe verlieren und irgendwann ganz weiß sind.
    You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common. They don't alter their views to fit the facts. They alter the facts to fit their views. Chris Boucher

  37. #157
    Fortgeschritten Avatar von Momo2509
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Oh Mann, ich bin gerade auf ein Youtube-Video gestoßen, das ich mit euch teilen muss...ich will ja nicht böse sein, aber spielen wir Fail-Bingo?
    Mein Favourit ist: der Farbtyp kann je nach Jahreszeit variieren
    https://youtu.be/_js5NK0EdmA

  38. #158
    Inventar Avatar von Cassiopaia
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Wow da kann man ja nicht lange zusehen...wo hat sie diese Theorien überhaupt her (mit der Bräunung zb)???
    Da wird alles durcheinander geworfen, was nur geht

  39. #159
    Forengöttin Avatar von *CorTi*
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Zitat Zitat von Jaelle Beitrag anzeigen
    Meine Schwester ist ein Sommer und behauptet, sie könne hervorragend Orange und Mais tragen. Nun denn, wenn es ihr gefällt, wird sie es schon wissen. Die Diskussion ist müßig
    Jessas

    Pauschal kann man die schlimmsten Farben für Sommer nicht sagen, weil es Sommer von relativ dunkel bis hellblond gibt und da wird es wohl sehr individuell sein, was einem steht und eben auch, was einem nicht steht.

    Aber Orange und Mais als Antifarben sind schon mal bei den Haupttreffern mit dabei Wobei ich Orange - je nach Ton - noch schlimmer finde.

    Ich selbst sehe auch in diesen Camel-/Beige-Ockertönen auch so richtig grausam aus. Furchtbar. Selbst in den teils sommertauglichen kühlen Tönen. Wenn es dann noch Warme töne sind ... Geht super, wenn ich krank machen oder halt besonders unattraktiv und ausstrahlungslos wirken möchte. Könnte ja sein, dass man das mal braucht im Leben

    Pastell/pudrig geht auch nicht wirklich, bzw. schmeichelt mir einfach nicht. Da kann ich Sommer sein so viel ich will. Ich brauche deutlich kräftigere Farben, sonst sehe ich selbst so blass und farblos aus.

    Grün ist gut, wenn es ein kühles (blaustichiges) Grün ist. Kann ich ausgezeichnet tragen.

    Schwarz ... naja, ist mehr ein Statement. Wirklich gut stehen tut es mir sicher nicht, aber dadurch, dass ich noch dunkle Augen habe und für einen Sommer doch über einigermaßen Kontraste verfüge, entstellt es mich nicht völlig.

    Blau und ein dunkles Bordeauxrot - besser geht es eigentlich nicht
    Geändert von *CorTi* (27.06.2019 um 11:09 Uhr)
    "Sie dürfen nicht alles glauben, was Sie denken" - Heinz Erhardt

  40. #160
    Creativa Avatar von Sshaythiel
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    AW: Welcher Farbtyp bin ich? Teil III

    Hallo....

    ich würde bei Jullka auch auf Sommer tippen. Die kühlen Farben wirken stimmiger, lassen deine Haut ebenmäßiger aussehen.

    Bin auch ein Sommer mit hellbraunen Haaren (mit mittlerweile viel silbergrau drin) und grün-braunen Augen. Am besten stehen mir Sommerpink und Beerentöne, Weinrot, Lila in allen Varianten. Marine und Flaschengrün ist ebenfalls prima.
    Haare: 1a Fii, SSS 90 cm, Steiß, hell-/ mittelbraun, Ziel: dichtere Kante
    Seifen TB


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