Beauty von innen: Wie Schlaf, Stress und neue Therapieformen das Hautbild mitbeeinflussen |
Bei schönem und gleichmäßigem Hautbild denken die meisten an alles, was sie außen auftragen: an Öle, Seren, Cremes, Reinigungsprodukte — all das gehört für viele zur Tagesroutine. Dermatologisch ist aber bekannt, daß unser Hautbild sehr stark von innen heraus mitbestimmt wird. Schlaf und Stress, der Allgemeinzustand und die Gesundheit tun da ihr Übriges. Wer auf längere Sicht ein schönes Hautbild erzielen will, wird also nicht nur auf die richtige Kosmetik achten dürfen, sondern auch auf die körperlichen und seelischen Umstände.
Schlaf: Die Basis für RegenerationIm Schlaf regeneriert der Körper sich vital. Die Haut erneuert sich, repariert Zellschäden, die Produktion von Kollagen wird angeregt. Diese Regeneration ist wichtig für Elastizität und Aussehen der Haut. Studien aus der Dermatologie zeigen, dass Schlafmangel mit einer schlechteren Hautbarriere und mehr Fältchen einhergeht. Dunkle Augenringe oder ein fahlender Teint sind häufig die Folgen nicht ausreichenden Schlafs. Erwachsene sollten versuchen, mindestens sieben bis acht Stunden zu schlafen. Bei all der Rede von Dauer ist auch die Qualität entscheidend. Lichtverhältnisse, Bildschirmkonsum oder Stress können unseren Schlafrhythmus empfindlich stören.
MedizinalansätzeZusätzlich zu den traditionellen Methoden gewinnen nun auch medizinische Ansätze zunehmend an Bedeutung. In bestimmten Situationen kann eine ärztliche Unterstützung hilfreich sein, insbesondere wenn es um anhaltenden Stress oder Schlafstörungen geht. Aktuelle Therapiekonzepte beschäftigen sich vermehrt mit der medizinischen Behandlung von Stress und der Regulierung des Schlafs. In Deutschland wird unter bestimmten Bedingungen auch medizinisches Cannabis eingesetzt, jedoch stets unter ärztlicher Aufsicht. Wer sich über etwaige Möglichkeiten informieren möchte, kann z. B. über entsprechende Plattformen einen Cannabis-Arzt in der Nähe finden und sich über individuelle Möglichkeiten beraten lassen. Diese Therapieform wird in der Regel auch nur nach eingehender Prüfung eingesetzt und richtet sich an besondere gesundheitliche Gegebenheiten.
Stress im Körper und seine Folgen für die Haut
Chronischer Stress kann die Hautbarriere schädigen. Dadurch reagiert die Haut sensibler auf Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung oder klimatische Belastungen. Stressbewusst leben ist einer der Schlüssel zur ganzheitlichen Hautpflege. Bewegung, Entspannung, feste Tage können helfen, das Stressniveau zu regulieren.
Der ganzheitliche Ansatz für ein stabiles HautbildSelbst die Wissenschaft beginnt, sich mit der Wechselbeziehung der inneren Werte einerseits und dem äußeren schönen Erscheinungsbild zu beschäftigen. Dermatologen und die neusten medizinischen Forschungen kommen zu dem Ergebnis, dass Hautpflege allein nicht ausreicht, um dauernde Erfolge zu erzielen.
Durch die Berücksichtigung dieser Faktoren lässt sich das Hautbild nachhaltig verbessern. Die meisten kosmetischen Erfolge sind sehr kurzfristig, die inneren Einflüsse wirken längerfristig.
Bewusste Routinen im AlltagWirkungsvoll lässt sich manches auch durch kleine Änderungen im Alltag bewirken. Feste Schlafzeiten, bewusste Pausen und eine geregelte Tagesplanung helfen, die eigenen körperlichen Prozesse in den Griff zu bekommen. Wer seine eigenen Gewohnheiten ein wenig beobachtet, erkennt sehr bald, wie sich z. B. Stress oder Schlafmangel auf die Haut auswirkt, und kann dann auch hier gezielt gegensteuern. Langsame Bildung eines Verständnisses dafür, dass Hautpflege nicht nur im Bad anfängt. dass sie mit dem ganzen Lebensstil zusammenhängt.
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